Digital Basics: Wie man eine Website online stellt

konzept einer website mit drei seiten

Ohne eine eigene Website ist langfristiger wirtschaftlicher Erfolg kaum mehr möglich – insbesondere in Zeiten eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten. Die SEO Agentur ABAKUS aus Hannover präsentiert, wie einfach und schnell eine Website erstellt werden kann. Eine nachvollziehbare Schritt für Schritt Anleitung.

1. Welche Unterseiten benötige ich?

Ansprechende Inhalte bilden die Basis jeder Website. Strukturieren Sie Ihre Inhalte deshalb sinnvoll und orientieren Sie sich an der hier beschriebenen Struktur. Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen in einigen Sätzen vor. Beantworten Sie auf Ihrer Website folgende Fragen:

  • Was biete ich an?
  • Wann bzw. wie bin ich ereichbar (Öffnungszeiten, Telefonnummer)?
  • Wo bin ich zu finden?
  • Für wen habe ich bisher gearbeitet (Referenzen)

Planen Sie Ihre Website mit mindestens 6 Unterseiten:

Die Startseite bildet die wichtigste Seite Ihres Internetauftritts. Gestalten Sie die Seite optisch ansprechend und inhaltlich informativ. Den Usern muss auf Anhieb klar sein, was Sie anbieten bzw. wo die für ihn interessanten Inhalte zu finden sind.

Auf der Seite Produkte/Dienstleistungen bieten Sie eine Übersicht über Ihre Angebote. Beschreiben Sie genau, was Sie anbieten. Kommen bestimmte Produkte/Dienstleistungen auf Ihrer Internetseite nicht vor, finden Ihre potentiellen Kunden Sie auch nicht für diese Begriffe.

Eine Seite mit Referenzen schafft Vertrauen und erleichtert den Usern die Vorstellungen über Ihre konkrete Arbeit.

Die Unterseite Kontakt beinhaltet Ihre Kontaktdaten, Ihre Öffnungszeiten und eine Anfahrtsbeschreibung. Die Besucher treten so unkompliziert mit Ihnen in Kontakt. Bieten Sie ein Kontaktformular, eine Emailanschrift und eine Telefonnummer. So stellen Sie eine gute Erreichbarkeit sicher.

Das Impressum ist nach deutschem Recht für jede Internetseite vorgeschrieben. Erstellen Sie sich durch einen Impressum-Generator ein rechtssicheres Impressum.

Auf der Unterseite Datenschutz geben Sie die rechtlich notwendigen Angaben an. Generieren Sie sich mit einem Datenschutzgeneratur eine Datenschutzerklärung und bauen Sie diese auf Ihrer Seite ein.

Anwendungsbeispiel für die Präsentation der notwendigen Unterseiten einer Website.

2. Den passenden Domainnamen auswählen

Der Domainname beeinflusst maßgeblich den Erfolg einer Seite. Wählen Sie daher einen passenden Namen, der verdeutlicht, was Sie anbieten bzw. leisten.

Die einfachste und zugleich beste Lösung ist es den Firmennamen/Markennamen zu nehmen. Ergänzen Sie diesen gegebenenfalls durch Ihren Tätigkeitsbereich, dann bleiben keine Frage offen.

Gute Namen sind daher beispielsweise max-mustermann-fahrschule oder dachdecker-bernd-becker, so stärken Sie Ihre Marke und verdeutlichen, was sie anbieten. Nehmen Sie nach Möglichkeit eine „.de“ Domain. Diese Domains genießen das größte Vertrauen und sind am Leichtesten zu merken. Falls Sie international tätig sind, ist natürlich auch eine „.com“ oder eine sonstige länderspezifische Domain möglich. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf sogenannte „Donuts Domains“. Bei der amerikanische Firma „Donuts Inc.“ ist die Registrierung von Domainendungen wie .shop oder .online möglich. Diese Domainendungen genießen bei Google und den Verbrauchern derzeit aber kein großes Vertrauen.

Über Domainlandkarten wie Denic.de erfahren Sie, ob der gewünschte Domainname noch verfügbar ist.

Überprüfen Sie auf Seiten wie Denic.de schnell und einfach, welche Domainnamen verfügbar sind.

3. Die Homepage erstellen

Sie haben die notwendigen Inhalte und den richtigen Domainnamen? Dann geht es im nächsten Schritt daran, eine Website zu erstellen und online zu bringen. Dabei stehen Sie zunächst vor der Frage, ob Sie ein CMS oder ein Baukastensystem verwenden möchten.

Ein Content-Management-System (CMS) ermöglicht es Nutzern ohne HTML-Kenntnisse die Inhalte einer Website zu verändern (z.B. Bilder, Texte). Die Inhalte befinden sich dabei in der Datenbank, während das Layout auf dem Server liegt. Zu den bekanntesten CMS zählen WordPress, Typo3 und Joomla!. Die Installation bzw. Konfiguration von Content-Management-Systemen gestaltet sich allerdings etwas aufwendiger und ist daher nur durch erfahrene Programmierer durchzuführen.

Für komplexe Webauftritte größerer Unternehmen mit sehr vielen Unterseiten und Funktionen ist ein CMS die erste Wahl. Kleine Webauftritte können dagegen zumeist unproblematisch mit einem Baukastensystem betrieben werden.

Wir schlagen daher für den Schnelleinstieg die Verwendung eines Baukastensystems vor. Hier verändern Sie mühelos die Inhalte. Der besondere Vorteil: Installation und Konfiguration gehen hier auch Laien leicht von der Hand. Außerdem stellt die Veränderung des Layouts auch für Anfänger kein Problem dar. Sie stellen sich so mit wenigen Klicks die eigene Homepage zusammen.

Bekannte Baukastensysteme sind

  1. IONOS
  2. Telekom
  3. Strato

Den einfachen Website-Baukasten von IONOS bedienen Sie problemlos auch ohne Vorkenntnisse. Wechseln Sie im Handumdrehen das Design, die Farben oder die Schriften. Die Domain und das SSL-Zertifikat sind enthalten, Sie brauchen sich um die technischen Details also nicht mehr zu kümmern.

Bei der Telekom wählen Sie ein anpassbare Vorlage aus, die Sie individuell verändern und mit Texten und Bildern anreichern. Die Veröffentlichung im Web ist so ein Kinderspiel.

Auch bei Strato erstellen Sie ganz einfach eine Homepage. Es stehen zahlreiche für die mobile Nutzung optimierte Vorlagen zur Verfügung, die Sie nach Belieben anpassen. Die technischen Voraussetzungen sind ohne eigenes Zutun erfüllt.


4. Inhalte korrekt einfügen

Erstellen Sie individuelle Inhalte. Schreiben Sie die Texte selbst und kopieren Sie keinesfalls Textbausteine von anderen Seiten. Google straft doppelte Inhalte ab.

Achten Sie auf eine gute Gliederung, eine lesbare Schriftgröße und passende Fotos. Bieten Sie dem User die Informationen, die er erwartet und benötigt. Lesen Sie Ihre Inhalte nochmals gründlich durch und testen Sie, ob sämtliche Links und die Navigation funktionieren. vermeiden Sie Rechtschreibfehler und verzichten Sie auf nichtssagende, kleine oder qualitative minderwertige Grafiken bzw. Fotos.

Tipps für Fortgeschrittene
Eine gründliche Keywordrecherche ist die Basis für Ihre weiteren inhaltlichen Überlegungen. Aus der Keywordrecherche leiten Sie ab, welche Begriffe Sie auf Ihrer Website erwähnen sollten. Achten Sie außerdem darauf, dass
– sich auf jeder Seite eine Überschrift erster Ordnung (H1) befindet,
– die Metadaten (Titel, Beschreibung) vorhanden sind,
– jede Grafik mit einem alt-Tag ausgezeichnet ist.

Wenn Sie alle Hinweise beachtet haben, veröffentlichen Sie Ihre Website.


5. Die Website bei Suchmaschinen anmelden?

Sie müssen die eigene Seite nicht bei Google anmelden. Google durchsucht das Internet regelmäßig nach neuen bzw. geänderten Seiten.

Ihre Website gelangt in den Index, sobald die Suchmaschinenroboter sie gefunden haben. Beschleunigen Sie diesen Vorgang durch die Eintragung Ihrer neuen Website in Webkataloge bzw. Branchenverzeichnisse. Tragen Sie Ihre Website in populäre Portale ein wie

Sorgen Sie durch einen Eintrag in ein regionales Verzeichnis zusätzlich noch für eine lokale Verlinkung. Die Suchmaschinen-Bots besuchen diese Kataloge regelmäßig und folgen den Links. Wenn Sie Ihre Seite zeitnah in ein solches Verzeichnis eintragen, haben Sie die Garantie, dass Sie schon bald im Google-Index erscheinen.

Verzichten Sie unbedingt darauf, die Seite in viele Kataloge gleichzeitig eintragen zu lassen. Solche Lockvogelangebote beinhalten oft auch minderwertige Kataloge, die Ihnen mehr schaden als nutzen. Bei der Offpage-Optimierung braucht es eine durchdachte Strategie. Beschränken Sie sich zunächst auf ein Minimum von zwei Einträgen in die oben erwähnten Kataloge.


6. Erfolgskontrolle

Führen Sie eine Siteabfrage durch, um zu überprüfen, ob die eigene Seite bei Google gelistet ist. Geben Sie „site:ihredomain.de“ ein und Google listet Ihre im Index enthaltenen Unterseiten auf. Erhalten Sie hierfür kein Ergebnis, müssen Sie sich noch etwas gedulden. Google braucht meist etwa 3 bis 4 Wochen bevor neue Seiten im Index gelistet sind.

Eine Siteabfrage hilft Ihnen, zu überprüfen, ob Ihre Website über Suchmaschinen auffindbar ist.

Die gängigen Hoster bieten Ihnen zudem eine Webstatistik an. Hier sehen Sie beispielsweise, wieviele Besucher Ihre Website hat. Nutzen Sie diese Statistik zu Ihrem Vorteil.

Beispiel für eine Webstatistik. Angezeigt werden die Pageviews, Sessions, Hits und Files der Website am 01.06.2020.

Profis benutzen noch zahlreiche andere Tools zur Websiteanalyse. Die aus den Ergebnissen gezogenen Schlüsse bilden die Grundlage für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Befolgen Sie die einzelnen Schritte genau, dann sind Sie schon bald im Internet präsent und auch in den Suchmaschinen gelistet.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Website!


Teile des Beitrags wurden erstmals veröffentlicht auf der Website der ABAKUS Internet Marketing GmbH (ABAKUS). ABAKUS ist eine SEO Agentur aus Hannover. Die Veröffentlichung des Beitrags erfolgt mit der freundlichen Unterstützung von ABAKUS.

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